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Paintball Event - 25.10.2014 - Schänis

Achtung- fertig- TVB

Es ist 9.00 Uhr morgens als sich insgesamt neun TVBler mit drei Autos auf den Weg nach Schänis im Kanton St. Gallen machen. Nachdem alle eingesammelt sind, gibt es erst mal einen kurzen Zwischenhalt an der Tankstelle: mit Kaffee, Energy-Drinks und kleinen Stärkungen wird auch die restliche Müdigkeit besiegt und die letzten Nachwirkungen einer durchzechten Nacht beseitigt, bevor wir gespannt zum Paintball-Gelände aufbrechen. In Schänis angekommen werden als erstes Jacken und Mützen angezogen, es ist ziemlich kalt aber das Panorama genial: die Berge erstrecken sich rund um das Areal und sind zum Teil schon schneebedeckt. Eine andere Gruppe macht sich gerade für eine erste Spielrunde bereit und wir können uns schon mal ein erstes Gefecht auf dem Aussengelände anschauen. Grosse Container, Fässer, Autoreifen, Betonbauten und Sandsäcke gestalten das Gelände und all die bunten Markierungen zeigen, wie viele Schlachten hier schon geschlagen wurden. Das Hilight ist jedoch der alte Hubschrauber, der in der Mitte des Areals platziert ist. Erste Taktiken und Vorgehensmöglichkeiten werden diskutiert und die Freude auf den bevorstehenden Kick und das Adrenalin steigen mehr und mehr: LET’S PLAY!

 

Oben: Raphi Schudel, Checker, Röme, Domi Messora, Messi
Unten: Fabi, Dennis, Simi, Marco Ravazzolo

Doch zunächst heisst es „Anmelden-Ausrüstung besorgen-Regeln durchlesen“. In der Halle sind Garderoben, ein Indoor -Areal und die Bar mit der Anmeldung vorzufinden. Die Reservation macht uns kurz einen Strich durch die Rechnung, doch alles geht gut und wir dürfen uns draussen in einem Container in Schale werfen. Der Dresscode für das bevorstehende Gefecht: Ein schwarzer, lässiger Overall in Einheitsgrösse, der nun wirklich jeder Figur schmeichelt, Knieschoner, Halsschutz, Handschuhe, stylisch- gelb/orangene Mütze, Munitionsgürtel und eine schwarze Schutzmaske à la Darth Vader. Nur die Figur oder eine spezielle Kapuzenfarbe verraten noch, wer sich unter der Maske verbirgt. Schon das allein machte die Sache extrem spannend und aufregend. Nach einer kurzen Erklärung der Paintball-Gun werden die Teams aufgeteilt und mit roten oder gelben Westen erkenntlich gemacht. Da noch eine andere Gruppe zur gleichen Zeit spielt, haben wir nur das halbe Spielfeld zur Verfügung, doch für den Anfang genügt das völlig aus. Da die Spielregeln frei gewählt werden dürfen, entscheiden wir uns dafür, die ersten Runden Team gegen Team zu spielen: Wer getroffen wird, muss wieder vom Startpunkt starten.

„Alle auf Position? Drei-zwei-eins- LOS!“ schallt das Kommando über den Platz und schon zischen einem die ersten Kugeln um die Ohren. Pures Adrenalin wird in die Blutbahn gepumpt und schon jetzt kann man erahnen: Dieser Sport ist verdammt anstrengend! Immer weiter kämpfen sich die Teams noch etwas zögerlich in Richtung Gegner, die ersten farbigen Treffer werden gelandet, doch es fetzt weniger als befürchtet. Nach den ersten Runden bekommen wir langsam ein Gefühl für die Gun und das Spiel wird schneller und aufregender. Eine neue Spielform bringt noch mehr Fun und Spannung: Eine Fahne wird im Heli deponiert, die erobert und ins eigene Lager zurückgebracht werden musste. Nun sind Taktik und Teamwork gefragt: Mit verschiedenen Deckungs-, Verteidigungs-, und Angriffstaktiken kämpfen sich die Teams an die Fahne heran. Der nasse Boden lädt einige Spieler zu rutschigen Manövern bei der Positionsverlagerung ein, der Overall erweist sich dabei als sehr praktisch. Es wird ziemlich heiss unter der Maske, in einem stillen Moment hört man nur das eigene, schnelle Atmen, der ganze Körper ist gespannt und der nächste Angriff gestartet. Mit vollem Ehrgeiz schaffen es beide Teams immer wieder mit Erfolg, die Fahne ins eigene Lager zu holen. Immer wieder wird die Munition aufgeladen und der Luftdruck nachgefüllt, sodass auch wir selbst kurz Luft zwischen den Spielen holen können. Je länger, desto mehr bunte Punkte schmücken die sonst schlichten Overalls und auch die Masken bzw. die Gesichter müssen ab und zu von der Farbe befreit werden. Einige dürfen sich die Farbe auch als kulinarische Köstlichkeit im Munde zergehen lassen, da einige Kugeln treffsicher die Luftlöcher der Maske durchbohren, delicious! Das Hilight folgt sogleich, die zweite Gruppe verlässt das Spielfeld und wir haben das ganze Aussenareal nur für uns! Perfekt! Jetzt sind alle unter Hochspannung: Abwechselnd wird von zwei verschiedenen Ecken aus gestartet, die Flagge wird gut ersichtlich über das Drahtseil in der Mitte des Platzes gehängt, das Drankommen dadurch sehr erschwert, was jedoch die Spannung wieder unglaublich erhöht. Versuche mit Dachschützen, Schutzschildern bringen immer wieder neuen Spass und zeigen auch eine ausgeprägte Kreativität der Spieler! Immer neue Wege die Fahne zu erobern werden ausprobiert, die Stimmung ist perfekt!

Viel zu schnell verfliegt die Zeit und auch die letzte Munition ist aufgebraucht. Bunt gesprenkelt, zum Teil klitschnass aber sehr zufrieden und glücklich versammeln wir uns vor dem Spielfeld und debattieren eine erste Runde über den gesamten Spielverlauf. Allgemeines Fazit: ES WAR MEGA! Das Gruppenfoto mit den äusserlichen „Schlachtspuren“ darf für die Nachwelt und allgemeine Presse natürlich nicht fehlen, anschliessend geht es ab unter die Dusche, wo die „Narben von der Schlacht“ untersucht und verglichen werden ;).
Das darauffolgende Essen mit Pommes, Currywurst, Burger und Nuggets haben wir uns mehr als verdient und macht müde Krieger wieder munter für die Heimfahrt. Naja. Mehr oder weniger. Kleiner Tipp: Sie verlief wesentlich ruhiger als die Hinfahrt….schnarchüüüüüü… :-)

 

Autorin: Fabienne Büche

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