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Schweizermeisterschaften im Vereinsturnen 2015

Freitagabend 18:00 die 20 TVBler treffen sich am Bahnhof Schaffhausen. Jeder muss sich noch die eine oder andere Stärkung für den langen Weg nach Yverdon besorgen. Natürlich darf auch das eine oder andere Bierchen nicht fehlen. Die Stimmung ist ziemlich locker, ich bin wohl der einzige der richtig nervös ist. Nach den ersten paar Schlückchen Bier werde aber selbst ich etwas lockerer und ich geniesse die gute Stimmung. Im Zug von Zürich nach Yverdon gibt es für jeden noch eine Überraschung. Die nagelneuen TVB Shirt mit unserem Motto Aufdruck sind trotz diverser Schwierigkeiten und dank einem riesigen Effort von Messi fertig geworden. Mit glänzigen und strahlenden Gesichtern werden die Shirt entgegen genommen und zum Teil direkt übergezogen. Sie sehen Hammer aus! Nach rund drei Stunden Reisezeit treffen wir am Bahnhof von Yverdon ein. Dank moderner Kommunikationstechnologie ist der kurze Weg ins Hotel du Théâtre kein Problem. Nach dem Zimmer beziehen und erkunden der näheren Umgebung treffen wir uns noch zu einem kleinen Schlummi in einem gemütlichen Pavillon. Ich bin erleichtert dass die Hotelbuchung und Anreise so problemlos geklappt hat. Das hab ich leider auch schon anders erlebt. Anyway alle sind in Yverdon und wir sind bereit für unser Saisonhighlight.

 

Am Samstagmorgen machen wir uns nach einem reichhaltigen Frühstück auf den Weg zur Wettkampfanlage. Das Eisstadion von Yverdon ist nur rund 600 Meter entfernt, so sind wir bereits nach einem kurzen Fussmarsch vor Ort. Wir erkunden das erste Mal die Wettkampfanlage. Die Organisatoren haben ein kleines SMV Dörfchen eingerichtet. Alles ist in unmittelbarer Nähe zu finden. Das Eisstadion wird während des kommenden Wochenende das Hertzstück der Anlage sein. Der grösste Teil der Wettkämpfe finden hier statt. Als wir die Anlage ein erstes Mal genauer unter die Lupe nehmen fällt uns aus, dass der Boden nass ist. Wir machen uns noch keine grossen Sorgen, da der Boden mit einem weissen Plastik abgedeckt ist. Wahrscheinlich damit beim Reckturnen nicht der ganze Boden voll mit Magnesia wird. Wir beginnen frühzeitig mit den Vorbereitungen für das Reckprogramm. Einlaufen, Dehnen und das Programm noch ein letztes Mal mental durchgehen. Ich bin tierisch nervös. Wir haben zwar in den letzten Wochen sehr gut trainiert und haben auch sehr konstante Leistungen gezeigt, aber man weiss ja nie. Die Schweizermeisterschaften haben eben oft andere Gesetze. Als zweitletzter Verein starten wir mit unserem Programm. Wir haben die Reckanlage so eingerichtet, dass wir so wenig Distanz wie möglich auf dem nassen Boden zurücklegen müssen und das ist auch notwendig. Unsere Recknummer gelingt sehr gut, hat aber noch Verbesserungspotenzial.

Jetzt beginnt das bange Warten auf die Note. Die anderen Vereine hatten stark vorgelegt. Sulz in Führung mit 9.68 knapp dahinter Rüti mit 9.67 und Rohrdorf mit 9.63, knapp dahinter die DR Sulz mit 9.53. Wir müssen also mindestens eine 9.54 erreichen um nicht schon vorzeitig aus dem Wettkampf auszuscheiden. Die Minuten fühlen sich indes an wie Stunden. Und dann ist es dann endlich soweit. Bei den Damen und Herren, welche die Notenblätter ausgeben, scheint langsam Bewegung in Spiel zu kommen. Und tatsächlich ich bekomme unser erstes Notenblatt. Direkt ein Blick auf die Note… 9.60 … puh wir sind noch im Spiel. Wir haben aber den Finaleinzug noch nicht definitiv geschafft. Regensdorf hat zwar seine Übung nicht ganz ohne Fehler geturnt, aber trotzdem muss die Note abgewartet werden um ganz sicher zu sein. Die Zwischenrangliste wird auf einem grossen Bildschirm auf der Stirnseite der Eishalle angezeigt. Unsere Note sowie die von Regensdorf fehlen aber noch auf der Liste. Wir brauchen also noch etwas Geduld. Um die Wartezeit etwas zu überbrücken machen wir uns nun auf dem Weg zum Neuenburger See, wo wir ein Teamfoto mit den neuen T-Shirts machen wollen.

Durch die gute Vorstellung am Reck hat sich die Nervosität im Team etwas gelegt. Wir machen unsere Fotos vor herrlicher Kulisse und machen und anschliessen wieder auf den Weg zur Eishalle. Es dauert noch eine ganze Weile bis wir uns für die Gerätekombination vorbereiten müssen. So verfolgen wir die Wettkämpfe in der Eishalle. Der weisse Plastiküberzug ist mittlerweile entfernt worden. Leider ist der Boden aber immer noch sehr nass und dadurch extrem rutschig. Ich mache mich auf zu einer der zahlreichen Platzchefs um nachzugragen, ob man dagegen nichts machen könnte. Sie versichert mir das Problem mit einem ihrer Chefs abzuklären. Ich bin fürs erste beruhigt und nehme wieder in den Zuschauerrängen platz. Als die ersten Gerätekombination mit Sprung geturnt werden fällt uns sofort auf, dass die Trampoline extrem wegrutschen. Meine Platzchefin, welche mir versichert hat das Problem mit ihren Chefs anzuschauen, hat sich nicht mehr weiter darum gekümmert, weshalb ich nun selber zu Martin Hebeisen marschiere und ihn mit dem Problem konfrontiere. Auch er hat nicht wirklich ein offenes Ohr für meine doch sehr berechtigten Sorgen und meint nur, wir sollen den Boden und die Gumminoppen des Trampolins mit Tüchern trocken wischen dann sollte das schon gehen. Ich merke dass wohl nichts zu machen ist und schleiche wieder zurück auf die Tribüne. Wir schauen etwas weiter dem Treiben auf der „Eisfläche“ zu. Als ein Turner von Chiasso beim einturnen durch ein wegrutschendes Trampoline wieder bäuchlings auf dem Trampolin landet, brennen bei mir die Sicherungen durch. Ich springe auf und renne schnurstracks zu Philipp Moor, einem weiteren Verantwortlichen des STVs. Das ist ein Skandal meine ich zu ihm. Er reagiert genervt und wütend. Ich solle ihn nicht so anmachen. Er könne sich ja sicherlich vorstellen, dass die Nerven bei uns Turnern blank liegen, entschuldigte ich mich und erkläre ihm die Situation. Er könne auch nichts machen und wenn es nach ihm gegangen wäre hätten in dieser Halle auch keine Wettkämpfe sattgefunden. Das ist zwar für mich ein interessantes Statement, hilft mir in meiner aktuellen Situation leider gar nicht.
Wir suchen selber nach einer Lösung: Wir finden per Zufall ein paar Spannsets und beschliessen die Trampoline zwischen zwei Matten einzuklemmen und das Trampolin mit den Spannsets an den Matten fest zu zurren. Natürlich sind nun alle extrem nervös. Die Verhältnisse sind nun Thema Nummer eins. Nichts desto trotz bereiten wir uns seriös auf unseren Auftritt vor. Nun muss sich beim einturnen zeigen, ob unsere Konstruktion halten wird… sie hält. Zwar nicht so wie wenn die Bedingungen optimal wären, aber es sollte reichen um eine saubere Übung zu zeigen. Ich motiviere meine Truppe. Lasst euch nicht durch diese Bedingungen aus der Ruhe bringen. Wir haben uns gut vorbereitet und haben es drauf, sage ich zu meiner Mannschafft. Meine Ansprache zeigt Wirkung wir zeigen eine tolle Vorführung. Eigentlich sollte das reichen, meine ich. Und wieder einmal beginnt das Warten auf die Note. Ich lasse mir diesmal etwas mehr Zeit und warte bevor ich mich auf mache um das Notenblatt abzuholen. Und es scheint, dass sich diese Strategie auszahlt. Als ich bei der Ausgabe der Notenblätter eintreffe, sehe ich bereits das Notenblatt der Gerätekombination bereitliegen. 9.49 mir fällt ein Felsbrocken vom Herzen. Wenn jetzt nicht alles gegen den TVB läuft müsste das für den Finaleinzug reichen. Wir überbrücken die Wartezeit bis wir das endgültige Resultat wissen, indem wir unseren Konkurrenten zuschauen und sehen eine starke Vorführung vom FSG Pomy unserem langjährigen Rivalen.
Um 19.00 Uhr ist es dann definitiv. Wir sind immer noch auf Rang 3 hinter Pomy und dem STV Neuenhof und es folgen nur noch zwei Vereine. Minimalziel erreicht! Wir haben uns souverän für beide Finaldurchgänge qualifiziert. Wir schliessen den Tag auf dem Wettkampfgelände mit dem Nachtessen ab und machen uns auf zurück ins Hotel. Nach einer kurzen Dusche analysieren wir die gezeigten Übungen und machen noch die einen oder anderen Unsauberkeiten aus, welche wir am morgigen Finaltag noch verbessern möchten. Der Samstag hat uns alle geschlaucht. Wir verbringen den restlichen Abend auf unseren Hotelzimmern und geniessen noch etwas das vielseitige TV Programm.

Am Sonntagmorgen brechen Messi und ich etwas früher zum Eisstadion auf. Wir müssen um 9.00 Uhr im Eisstadion an der Leitersitzung für den Finaldurchgang dabei sein. Im Stadion treffen wir auf die Leiter der anderen Finalvereine. Wie auch schon die letzten Jahre einigen wir uns darauf die Einturnzeit gemeinsam zu nutzen. Gemeinsam stellen Sulzer, Rohrdorfer, Rütner und Buchthaler die Reckanlage frühzeitig bereit um die volle Einturnzeit ausnützen zu können. Für die Gerätekombination stellen wir eine Sprunganlage und eine Bodenbahn bereit. Wir haben uns wieder entschlossen unsere Trampoline zwischen den Bodenmatten einzuklemmen. Das hat am Vortag sehr gut funktioniert, trotzdem haben wir noch einig Dinge zur Verbesserung besprochen, welche wir nun in die Tat umsetzen. Wir müssen als zweiter Am Reck und als erster Verein in der Gerätekombination starten. Da liegen nur 38 Minuten dazwischen. Ich melde meine Bedenken betreffend Startzeiten bei Martin Hebeisen an und frage, ob man da nicht etwas schieben könnte. Er geht nicht wirklich auf mein Anliegen ein und meint 38 Minuten sollten gut reichen. Ich mag nicht diskutieren und gebe mich der Antwort zufrieden. Im Gegenzug frage ich aber, ob uns wenigsten gestattet würde unsere Gerätekombination bereits zu Beginn bereitzustellen, da wir ja die ersten sein würden. Das wird mir nach nochmaligem Erklären des Sachverhalts gewährt und damit kann ich nun gut leben. Uns bleibt nach dem Einturnten nicht viel Zeit für die Vorbereitung und so machen wir unseren mentalen Durchgang kurzerhand im Gang vor unserer Garderobe. Gleich anschliessend stellen wir uns auch schon für den Einmarsch bereit. Wir müssen uns mit dem Aufstellen beeilen und es kommt ein bisschen Hektik auf. Ich versammle mein Team um noch ein paar letzte Worte an sie zu richten. Als mir die Platzchefin mitteilt, dass wir noch 3 Minuten bis zum Auftritt hätten, lass ich noch Mals alle etwas zur Ruhe kommen und richte dann die folgenden Worte an mein Team. Wir stehen da wo wir stehen wollten, am Sonntag im Final in Yverdon. Gebt alles was ihr habt und achtet auf die kleinen Details, welche wir gestern besprochen haben und auf die Stände! Mit dem obligaten ehjop ehjop ehjop stimmen wir uns ein und stellen uns für die Übung bereit. Ich gebe das Zeichen und kurz darauf geht’s los. Die 4 Minuten und 15 Sekunden unserer Übung gehen wie im Flug vorbei. Das was ich gesehen habe war alles in Ordnung, aber eben ich sehe nur Bruchteile der Übung. Trotzdem jubeln wir alle als Dennis seinen Tsukahara sauber landet. Jetzt liegt es nicht mehr in unseren Händen. Wir haben nicht viel Zeit um unsere Reckleistung zu analysieren, denn es geht gleich mit der Gerätekombination weiter. Wir stellen uns vor dem Eisstadion für unsere mentale Vorbereitung auf. Ich bekomme bereits ein erstes Feedback, dass wir eben eine der besten Reckübungen ever gezeigt hätten. Ich freue mich kurz konzentriere mich aber gleich wieder auf die Gerätekombination. Kurz danach müssen wir uns auch schon wieder für den Einmarsch bereitstellen. Anders als am Reck müssen nur noch wenige Handgriffe gemacht werden, damit die Gerätekombination bereit ist. Auch hier nutze ich die Möglichkeit um ein paar letzte Worte an die Mannschaft zu richten. Kurz darauf startet die Musik zur Gerätekombination auf mein Zeichen. Ich bekomme noch mit wie die Leute bei den ersten Takten der Musik mitklatschen, danach bin ich so in der Übung dass ich vom Rundherum nichts mehr mitbekomme. Als unsere Übung zu Ende ist, wissen wir bereits dass wir nicht die absolute Topleistung haben abrufen können. Jetzt gilt es abzuwarten, was die anderen Konkurrenten zeigen und wie die Wertungsrichter unsere Übung beurteilen. Wir ziehen uns direkt in die Garderobe zurück und genehmigen uns eine ausgiebige Dusche.

Es hat durchaus auch Vorteile, so früh starten zu müssen. So hat man beim Duschen nämlich noch warmes Wasser zur Verfügung. Nachdem wir alle frisch geduscht sind sehen wir uns die Übung von Neuenhof und Pomy an. Nuenhof zeigt eine absolut bestechende Performance. Kleine Unsicherheiten, aber trotzdem sehr gut. Pomy dagegen muss diverse Stürzte in Kauf nehmen wir zählen zwischen 5 und 7 Stürzen. Für uns ist der Fall klar: Neuenhof muss der neue Schweizermeister sein. Nun beginnt das lange Warten bis zur Rangverkündigung. Wir vertreiben uns die Zeit bis zum Beginn des zweiten Finalblocks mit ein paar Bierchen. Den zweiten Finalblock geniessen wir dann auf der Tribüne, stets gut mit Essen und Trinken versorgt. Der eine oder andere war vielleicht etwas überversorgt mit (alkoholhaltigen) Getränken, aber ich werde mich dazu in meinem Bericht nicht weiter äussern. Als es dann um 16:15 soweit ist und wir uns zu dritt zur Siegerehrung versammeln, steigt der Puls wieder ins unermessliche. Wir müssen nicht lange warte. nun dann kommt die Siegerehrung am Reck. Die Rangliste wird in der Reihenfolge 3. Rang, 2. Rang, 1. Rang, 4. Rang verlesen. Das ist natürlich toll für die Spannung, für die einzelnen Vereine jedoch eine Zerreisprobe. 3. mit 9.64 TV Sulz, 2. mit 9.65 TV Rüti. Wir haben alle ein Déja-vu. Das haben wir doch im letzten Jahr schon mal erlebt. Damals hatten wir den vierten Rang belegt. Und auch dieses Mal kommt es wie es kommen muss 1. und Schweizermeister mit 9.69 der TSV Rohrdorf. Enttäuschung macht sich bei uns breit. Wir sind mit 9.62 vierter und schon wieder neben dem Podest. Nun hoffen wir wenigstens noch in der Gerätekombination eine Medaille erringen zu können. Und dann ist es soweit. Wieder das gleiche Prozedere, nur müssen wir dieses Mal nicht lange warten wir werden mit 9.31 dritter. Pomy wird vor Neuenhof Schweizermeister. Das können wir nicht ganz nachvollziehen, haben wir doch die diversen Stürze von Pomy mitverfolgen können. Nach erfolgter Rangverkündigung zeihen machen wir uns etwas niedergeschlagen auf zum Ausmarsch. Wieder unter den Leuten gibt das Resultat einiges zu reden. Die Kollegen des TV Sulz sind fast ausser sich. Aus ihrer Sicht hätte der TV Buchthalen den Titel gewinnen müssen und auch die Rütner sind ähnlicher Meinung. Hätte wäre wenn hilft leider nicht viel. Die Noten sind geschrieben und lassen sich nicht mehr ändern. Nach diversen Diskussionen mit den anderen Vereinen machen wir uns langsam aber sicher auf den Weg in Richtung Bahnhof. Die Stimmung auf der Rückfahrt ist Aufgrund des Resultats natürlich etwas gedrückt.
Trotzdem haben wir uns an einem Kiosk in Yverdon noch genügend Vorrat zu trinken gesichert. Wir reisen also nicht gerade auf trockenem Fusse nach Hause. Kurz vor Zürich informiere ich alle wo der nächste Zug fahren wird. Wir haben nur 9 Minuten um umzusteigen. So nehmen wir die Füsse in die Hand und beeilen uns. Am Gleis angekommen bemerken wir, dass der Zug gar nicht auf dem Gleis steht. Nach kurzer Konsultation des Fahrplanes und vor allem der aktuellen Uhrzeit bemerken wir, dass unser Zug mit 16 Minuten Verspätung in Zürich angekommen ist. Wir haben den Anschlusszug also verpasst. Das auch noch! Wir beschliessen den Zug nach Winterthur zu nehmen um dort umzusteigen. So können wir etwas Zeit gegenüber dem direkten Zug von Zürich nach Schaffhausen gewinnen. Es sollte sich zeigen, dass unsere Entscheidung falsch gewesen ist, denn Kurz vor Winterthur muss unser Zug wegen Bauarbeiten anhalten. So verpassen wir den nächsten Anschlusszug in Winterthur auch noch. Schliesslich kommen wir mit einer Stunde Verspätung in Schaffhausen und etwas später auch auf dem Lindenplatz an.

Trotz unserem Resultat und der späten Ankunftszeit hat sich eine grosse Gruppe von Ehrenmitgliedern, Sponsoren, Fans und Supportern auf dem Lindenplatz versammelt. Eine riesige Freude muss ich sagen. Ich hätte nicht mit so vielen Leuten gerechnet. Messi und ich beschliessen gleich eine kurze Begrüssung zu machen und etwas über das Geschehene zu berichten. Ich halte meine Worte kurz, schliesslich will ich die Leute nicht noch länger warten lassen. Bei einer feinen Portion Spaghetti lassen wir das anstrengende Wochenende ausklingen. Es ist wohl dem etwas enttäuschenden Resultat und vor allem den Strapazen der vergangenen Tagen geschuldet, dass sich die meisten schon recht früh verabschieden, so auch ich. Ich bin müde und muss die Eindrücke der Erlebten erst einmal verarbeiten.

Mit etwas Abstand kann ich nun aus einer etwas anderen Sicht auf die Schweizermeisterschaften des vergangenen Wochenendes zurückblicken. Der TVB hat an beiden Geräten die Finaldurchgänge erreicht und zusätzlich an der Gerätekombination eine Bronzemedaille gewinnen können. Am Reck fehlten nur 7 Hundertstel zum SM Titel. Wenn das nicht ein erfolgreiches Wochenende war, weiss ich auch nicht. Ich möchte mich an dieser Stelle beim ganzen Team für die erlebten Momente, den gezeigten Einsatz und das mir entgegengebrachten Vertrauen bedanken. See you next year in Widnau.

 

Autor und Oberturner: Simon Trachsler

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