RMS Wildberg 07. Juni 2026
Mit der RMS in Wildberg stand bereits der letzte Wettkampf der ersten Saisonhälfte auf dem Programm. Um 09:00 Uhr versammelte sich das Team in Schaffhausen, bevor die Reise mit zwei Steinemann Bussen in Wildberg begann. Die Stimmung war locker, es wurde viel gelacht und diskutiert, doch mit jedem Kilometer näherte auch sich der Moment des Wettkampfs.
In Wildberg angekommen, galt es zunächst, die Wettkampfatmosphäre aufzunehmen und die letzten Vorbereitungen zu treffen. Anders als noch zu Saisonbeginn wirkte das Team deutlich gefestigter. Die Abläufe sassen, die Nervosität hielt sich in Grenzen und das Vertrauen in die eigene Leistung war spürbar gewachsen.
Um 12:50 Uhr betraten wir die Wettkampffläche für unsere Gerätekombination. Bereits die ersten Sekunden der Übung fühlten sich gut an. Von aussen war sichtbar, was bei uns schon länger zu spüren war. Das Team harmonierte immer besser und tritt zunehmend als Einheit auf. Die Übung verlief nahezu fehlerfrei und alle konnten ihr Können genau dann abrufen, als es darauf ankam.
Nach dem letzten Element und der Beendigung der Musik folgte der Moment des Wartens. Die Übung war gelungen, das wusste jeder. Die Frage war nur noch, wie die Wertungsrichter dies beurteilen würden. Als die Note 9.51 bekannt gegeben wurde, brach grosser Jubel aus. Endlich war er da, der Sieg! Auf den wir in diesem ersten Teil der Saison hingearbeitet hatten. Nachdem wir uns in den vergangenen Wettkämpfen stets in der Spitzengruppe klassieren konnten, aber nie ganz zuoberst standen, gelang uns nun der verdiente Sprung auf den ersten Platz.
Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass wir uns gegen ein starkes Teilnehmerfeld von insgesamt 29 Vereinen durchsetzen konnten. Mit unserer Note von 9.51 verwiesen wir den TV/DR Dägerlen (9.48) sowie den TV Bauma (9.40) auf die weiteren Podestplätze. Dass die Entscheidung an der Spitze so knapp ausfiel, zeigt einmal mehr, wie wichtig jede saubere Ausführung, jede Synchronität, jeder Ausdruck und jedes Detail ist.
Dieser Erfolg bedeutet mehr als nur eine Zahl auf dem Notenblatt. Er ist die Belohnung für die vielen Trainingsstunden, für Korrekturen bis kurz vor Trainingsschluss und für den gemeinsamen Einsatz des gesamten Teams. Umso schöner war es, diesen Moment miteinander teilen und feiern zu dürfen.
Mit der RMS geht nun die erste Saisonhälfte zu Ende. Die Zwischenbilanz fällt dabei sehr positiv aus. Nach dem 5. Rang in der Gerätekombination am Munotcup, dem 4. Rang am Reck am Munotcup, dem Kantonalmeistertitel am Reck an der SHMV, dem 2. Rang in der Gerätekombination an der SHMV und nun dem Sieg in der Gerätekombination an der RMS durfte das Team in den vergangenen Wochen viele Erfolge feiern und wichtige Erfahrungen sammeln.
Trotz der Freude über diesen Erfolg richtet sich der Blick bereits wieder nach vorne. Nun beginnt die entscheidende Phase der Saison. Die volle Konzentration gilt ab sofort den Schweizer Meisterschaften im September in Sursee. In den kommenden Trainings werden die Übungen weiter verfeinert, an den letzten Details gearbeitet und die nötige Sicherheit aufgebaut, um auch bei den Saisonhöhepunkten das volle Potenzial ausschöpfen zu können.
Mit viel Selbstvertrauen, grosser Motivation und dem Wissen, dass wir mit den besten Vereinen der Schweiz mithalten können, freuen wir uns auf die Herausforderungen, die noch vor uns liegen.
Bericht – Lara Ehrat
GETU – Jugendturntage Schlaate 06. Juni 2026
Am vergangenen Wochenende stand für unsere Geräteriege bereits der dritte Wettkampf der Saison auf dem Programm. Bereits um 07:10 Uhr trafen sich die Turnerinnen und Leiter in Schleitheim. Trotz der frühen Stunde war die Vorfreude gross. Gleichzeitig war bei vielen die Nervosität spürbar, denn jede Turnerin wollte zeigen, was sie in den vergangenen Trainingswochen erarbeitet hatte.
Am Jugendturntag gingen von unserer Geräteriege ausschliesslich der ältesten Turnerinnen der Kategorie 4 an den Start. Die intensive Vorbereitung der vergangenen Monate zahlte sich aus. Von Beginn an zeigten die Turnerinnen konzentrierte und saubere Übungen und überzeugten mit starken Leistungen an allen vier Geräten.
Besonders erfreulich waren die hohen Noten, welche unsere Turnerinnen im Verlauf des Wettkampfes erzielen konnten. Nuria Meier wurde für ihre ausgezeichnete Reckübung mit der Tageshöchstnote von 10.00 belohnt. Eine aussergewöhnliche Leistung, die ihren starken Wettkampf zusätzlich unterstrich. Auch Timea Glaus durfte sich über eine Bestnote freuen. Sie erzielte an den Schaukelringen mit 9.80 die Tageshöchstnote an diesem Gerät und zeigte damit ebenfalls eine herausragende Leistung.
Die Resultate unserer Turnerinnen könne sich mehr als sehen lassen. In der Kategorie U15 erreichte Nuria Meier mit 37.90 Punkten den hervorragenden 1. Rang. Timea Glaus klassierte sich mit 36.80 Punkten auf dem starken 7. Rang, während Giulia Bäuerle und Rahel Leu mit je 36.40 Punkten gemeinsam den stolzen 8. Rang belegten. In der Kategorie U14 erreichte Linda Fink mit 35.30 Punkten den ausgezeichneten 8. Rang.
Besonders bemerkenswert ist, dass alle fünf Turnerinnen einen Platz in den Top 10 ihrer Kategorie erturnen konnten. Dies unterstreicht die geschlossene Teamleistung und zeigte, auf welchem Niveau sich unsere Turnerinnen aktuell bewegen.
Bis zur Rangverkündigung um 16:20 Uhr wurde gespannt auf die Resultate gewartet. Als die Platzierungen bekannt gegeben wurden, war die Freude entsprechend gross. Der Sieg von Nuria Meier, die beiden Tageshöchstnoten sowie die Tatsache, dass sämtliche Turnerinnen einen Top-10-Platz erreichten, machten den Wettkampf zu einem äusserst erfolgreichen Tag für unsere Geräteriege.
Besonders stolz dürfen auch die Leiterinnen und Leiter auf die gezeigten Leistungen sein. Die Resultate sind das Ergebnis vieler Trainingsstunden, grossem Einsatz und der kontinuierlichen Entwicklung der Turnerinnen. Zu sehen, wie das Erlernte am Wettkampf umgesetzt werden konnte und wie geschlossen die Riege auftrat, machte diesen Erfolg umso schöner.
Wir gratulieren allen Turnerinnen herzlich zu ihren starken Leistungen und bedanken uns bei den Leiterinnen, Wertungsrichtern und Eltern für ihren Einsatz. Die gezeigten Resultate bestätigen die gute Trainingsarbeit der vergangenen Monate und geben viel Motivation für die kommenden Wettkämpfe mit auf den Weg.
Bericht – Lara Ehrat
SHMV in Beggingen 2026
Nach dem ersten Wettkampf der Saison am Munotcup, richtete sich der Fokus im Training voll auf die Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen in Beggingen am 29./30. Mai 2026. Die Vorfreude auf diesen Wettkampf war gross. Gleichzeitig wusste das Team, dass es für gute Resultate im Reck und in der Gerätekombination einen konzentrierten und sauberen Durchgang brauchen würde.
Der Wettkampf begann bereits am Freitagabend mit dem Reck in der Munothalle. Die Anspannung war bei vielen spürbar. Mit jeder Minute rückte der Wettkampfbeginn näher und die Nervosität stieg. Als die Musik startete, war die gesamte Konzentration auf die Übung gerichtet. Von Beginn an war zu spüren, dass das Team bereit war für diesen Tag. Die Elemente gelangen, die Synchronität war gut und alle kämpften füreinander. Nach der Übung war die Erleichterung gross, denn man wusste, dass eine starke Leistung gelungen war. Als schliesslich am Folgetag die Note 9.25 bekannt gegeben wurde, war die Freude riesig. Das Team durfte sich nicht nur über die Tageshöchstnote in der Disziplin Reck freuen, sondern sicherte sich damit auch den Kantonalmeistertitel am Reck. Ein Moment, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nach dieser erfolgreichen Übung am Reck galt es, den Fokus auf den zweiten Wettkampftag zu richten. Am Samstag traf sich das Team um 11:00 Uhr in Beggingen. Es waren alles sehr motiviert und das Wetter stimmte. Nach den mentalen Durchgängen und dem gemeinsamen Aufwärmen richtete sich die volle Aufmerksamkeit auf die Gerätekombination.
Um 12:45 Uhr war es dann soweit. Das Team betrat die Wettkampffläche und zeigte von Anfang an eine starke Präsenz. Die vielen Trainingsstunden der vergangenen Monate machten sich bemerkbar. Während der Vorführung war deutlich zu spüren, wie alle füreinander kämpften und gemeinsam das Beste aus sich herausholten. Nach den letzten Elementen überwog vor allem eines. Stolz. Wir vom Leiterteam sind extrem Stolz auf die gezeigte Leistung und auf die Entwicklung, die das Team in den vergangenen Wochen gemacht hatte.
Die Freude wurde wenig später mit der Note 9.35 bestätigt. Damit erreichte das Team den hervorragenden 2. Rang in der Gerätekombination. Zum Sieg und Kantonalmeistertitel fehlte nur wenig. Dieser Sieg ging an den DTV-TV Beggingen, welchem wir herzlich gratulieren.
Ein besonderes Highlight folgte am Abend. Dank der starken Leistung durften wir die Gerätekombination an der Schlussvorführung nochmals präsentieren. Diese Möglichkeit ist alles andere als selbstverständlich und machte die Freude umso grösser. Vor einer grossen Zuschauerkulisse und begleitet von lautstarker Unterstützung konnten wir die Übung ein weiteres Mal zeigen. Ohne den Druck einer Wertung war es möglich, den Moment zu geniessen und die Atmosphäre in vollen Zügen aufzusaugen. Für viele war dies einer der schönsten Momente des gesamten Wochenendes.
Bei der Rangverkündigung wurde schliesslich klar, wie erfolgreich die SHMV für unser Team verlaufen war. Kantonalmeistertitel und Sieg am Reck sowie der hervorragende 2. Rang in der Gerätekombination.
Ein grosses Dankeschön gilt dem DTV-TV Beggingen bis hin zur gesamten Infrastruktur stimmte alles und trug zu einem gelungenen Wochenende bei.
Mit viel Selbstvertrauen, schönen Erinnerungen und der Bestätigung, dass die intensive Trainingsarbeit sich lohnt, blickt das Team nun motiviert auf die kommende RMS in einer Woche. Die SHMV hat gezeigt, welches Potenzial in dieser jungen Mannschaft steckt und dass mit Teamgeist, Einsatz und Freude am Turnen noch vieles möglich ist.
Bericht – Lara Ehrat
44. Munotcup 2026
Mit grosser Vorfreude und Spannung startete das TVB-Team in den ersten Wettkampf der Saison 2026. Mit einem sehr jungen Team sammelten viele Turnerinnen und Turner erstmals Erfahrungen auf dieser Wettkampfbühne. Entsprechend gross war die Nervosität, aber auch die Motivation, das im Training Erarbeitete endlich präsentieren zu dürfen.
Aufgrund des regnerischen Wetters sowie der angekündigten tiefen Temperaturen wurde der Anlass nach dem Schlechtwetterprogramm durchgeführt. Dennoch liessen sich die Turnerinnen und Turner die Motivation und Freude am Wettkampf nicht nehmen.
Bereits um 09:45 Uhr trafen sich die Frauen vor der Munothalle, um gemeinsam die Frisuren vorzubereiten und sich in Ruhe auf den Wettkampftag einzustimmen. Dabei wurde viel gelacht, gleichzeitig stieg aber auch die Anspannung langsam an. Um 10:15 Uhr versammelte sich schliesslich das gesamte Team für das gemeinsame Teamfoto. Die Vorfreude auf den ersten Wettkampf der Saison war bei allen deutlich spürbar.
Nach den mentalen Durchgängen für die Gerätekombination sowie dem anschliessenden Aufwärmen startete das Team motiviert in den ersten Wettkampfteil. Besonders bei einem so jungen Team ist es nicht selbstverständlich, bereits zu Saisonbeginn konstante Leistungen abrufen zu können. Dennoch zeigten alle grossen Einsatz, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Die Gerätekombination durfte zwei Mal gezeigt werden. Trotz einigen kleinen Unsicherheiten und nicht ganz fehlerfreien Durchgängen gelangen zwei gute Vorführungen, welche mit den Noten 9.16 und 9.21 bewertet wurden. Mit diesen Leistungen durfte sich das Team über den starken 5. Schlussrang freuen.
Nach einer längeren Pause richtete sich der Fokus am Nachmittag vollständig auf den Wettkampf am Reck. Erneut standen mentale Vorbereitung, Konzentration und gemeinsames Aufwärmen im Mittelpunkt. Auch am Reck wurde jede Übung zweimal präsentiert. Die Nervosität war besonders vor den ersten Elementen deutlich spürbar, trotzdem kämpfte das Team bis zum Schluss füreinander. Zwar verliefen auch diese Durchgänge nicht komplett fehlerfrei, dennoch konnten zwei solide Übungen gezeigt werden. Mit den Noten 8.68 und 9.07 erreichte das Team den guten 4. Schlussrang.
Bei der Rangverkündigung um ca. 20:00 Uhr durfte das gesamte Team auf einen langen, intensiven und lehrreichen Wettkampftag zurückblicken. Auch wenn noch nicht alles perfekt funktionierte, überwogen die positiven Eindrücke. Gerade für das erste Kräftemessen der Saison konnten viele wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Das junge Team zeigte grossen Zusammenhalt, unterstützte sich gegenseitig und bewies viel Potenzial für die kommenden Wettkämpfe.
Nun liegt der Fokus im Training bereits wieder voll auf dem nächsten Wettkampf. Als Nächstes steht die SHMV in Beggingen auf dem Programm. Dort tritt das Team am Freitag, 29.05.2026, um 20:45 Uhr in der Munothalle am Reck an. Am Samstag, 30.05.2026, folgt um 12:45 Uhr der Auftritt mit der Gerätekombination in Beggingen. Bis dahin wird weiterhin intensiv trainiert, um die Übungen zu stabilisieren, an den Details zu arbeiten und mit noch mehr Sicherheit auftreten zu können. Das Team freut sich bereits darauf, erneut Wettkampfluft zu schnuppern und sein Können unter Beweis zu stellen.
Bericht – Lara Ehrat
